
Onkel Tom will seinen Spaß mit der kleinen Julia haben. Es interessiert
ihn nicht, dass Julia das nicht mag. Sie haut ihm energisch auf die
Finger und erzählt ihrer Mutter alles.
Als Tom durch Lügen versucht, alle Schuld auf Julia zu schieben,
wird er von den zuschauenden Kindern empört mit handfesten
Argumenten und lautem "Nein" zurechtgewiesen.
Diese Inszenierung ist zu verstehen als eine vorbeugende Maßnahme zur Vermeidung von
sexualisierter Gewalt an Kindern.
Die häufigsten Opfer sind noch sehr jung und die meisten Täter stammen aus dem sozialen Umfeld.
Vor diesem Hintergrund wurde das Stück speziell für Vor- und Grundschulkinder unter
fachkundiger Beratung geschrieben und in den letzen Jahren ca. 200 mal gespielt.
Es bietet auch eine gute Basis um mit Erwachsenen ins Gespräch zu kommen. Als effektiv für die Präventionsarbeit der Veranstalter (Jugendämter, Beratungsstellen etc.) haben sich Aufführungen an Grundschulen mit Elternabenden erwiesen um das Stück vorzustellen. Dazu werden Fachleute eingeladen, die über das Thema informieren und Fragen beantworten.
(Zitat: "Wir konnten uns nicht vorstellen, dass man ein solches Thema so kindgerecht umsetzen kann")
Spieldauer: 50 min. / 2 Akteure / ab 5 Jahren
Dieses Stück wurde unterstützt von
der Niedersächsischen Lottostiftung
und der Bezirksregierung Weser-Ems.